november 23, 2023

5 Hygiene Regeln

Was wir beim Baumhaus Hygiene Workshop gelernt haben.

Wir möchten für unsere Community köstliche, nachhaltige und inklusive Mahlzeiten zubereiten. Doch genauso wichtig wie der Geschmack ist die Sicherheit und Qualität unserer Lebensmittel. Kürzlich haben einige unserer Mitglieder an einem Hygiene-Workshop im Das Baumhaus teilgenommen, organisiert vom Team von LebensMittelPunkt (LMP). Der Workshop vermittelte grundlegende Hygieneregeln für die Lebensmittelzubereitung – und wir freuen uns, die fünf wichtigsten Erkenntnisse zu teilen, die unsere KüFAs nicht nur genussvoll, sondern auch sicher für alle machen.


1. Hygiene entlang der gesamten Kette: von der Produktion bis zum Servieren

Lebensmittelsicherheit betrifft nicht nur das Kochen selbst, sondern jeden Schritt der Kette: Produktion → Transport → Lagerung → Kochen → Servieren → Reste.

Das haben wir gelernt:

  • Gesund bleiben: Keine Lebensmittel zubereiten oder servieren, wenn du dich unwohl fühlst.
  • Lebensmittel richtig lagern: Korrekte Lagertemperaturen verhindern Bakterien und Schädlinge.
  • Allergene kennzeichnen: Allergierisiken klar kommunizieren.
  • Sicher kochen: Lebensmittel vollständig erhitzen, um Bakterien abzutöten.
  • Hände waschen: Dieser einfache Schritt entfernt 99,9 % der Bakterien.

2. Verderbliche Lebensmittel und Kreuzkontamination verstehen

Manche Lebensmittel sind risikoreicher als andere. Auch wenn wir in unseren KüFAs kein Fleisch oder Milchprodukte verwenden, achten wir besonders auf Reste und vorbereitete Lebensmittel wie Saucen oder Salate. Diese haben eine kürzere Haltbarkeit als frisches Obst und Gemüse.

  • Optimale Gefriertemperatur: Gefrorene Produkte bei -25°C bis -18°C lagern, um Frische zu gewährleisten.
  • Kreuzkontamination vermeiden: Lebensmittel immer mit sauberen Utensilien behandeln und strikte Trennung von sauberen und schmutzigen Bereichen einhalten.

3. Offizielle Hygienerichtlinien in Deutschland

Im Workshop haben wir zentrale gesetzliche Vorgaben besprochen, darunter das Infektionsschutzgesetz sowie die Notwendigkeit geschulter Lebensmittelverantwortlicher in KüFAs. Wer im Kochteam mitarbeitet, sollte (und muss in einigen Fällen) die sogenannte Rote Karte besitzen – ein offizielles Hygienezertifikat des Gesundheitsamts.

  • Warum heißt sie „Rote Karte“? Sie ist nach dem rosafarbenen Papier benannt, auf dem sie gedruckt wird!

4. Werkzeuge für mehr Struktur: Hygiene-Checklisten

Checklisten sind in einer geschäftigen Küche unverzichtbar. Im Workshop haben wir Vorlagen von Das Baumhaus für das Hygienemanagement kennengelernt:

  • Wareneingang: Lebensmittel immer beschriften und nach dem FIFO-Prinzip (First In, First Out) lagern.
  • Temperaturkontrollen: Regelmäßig Lagertemperaturen überprüfen, um Verderb zu vermeiden.
  • Reinigungspläne: Feste Routinen erstellen, um Küche und Geräte sauber zu halten.

Diese Systeme sorgen dafür, dass kein Detail übersehen wird und alles reibungslos funktioniert.


5. Zentrale KüFa-Hygieneregeln im Überblick

Damit alles sicher abläuft, haben wir die wichtigsten Regeln zusammengefasst:

  • 🧼 Hände regelmäßig waschen.
  • 🧹 Saubere und schmutzige Bereiche trennen.
  • 🍴 Saubere Löffel zum Abschmecken verwenden.
  • 🛑 Allergene beim Servieren kennzeichnen.
  • 🔪 Vorsicht im Umgang mit scharfen Messern.
  • 🤒 Wenn du krank bist, nicht in der Küche arbeiten.

Ausblick

Dank dieses Workshops sind nun mehr ToKoKo-Mitglieder in Hygienepraxis geschult, sodass unsere Mahlzeiten ebenso sicher wie köstlich sind. Wir werden diese Erkenntnisse bei kommenden Veranstaltungen umsetzen.

Möchtest du mehr erfahren oder mitmachen? Komm zu unserem nächsten Event und schmecke den Unterschied, den Hygiene macht!


Quelle: Metro HACCP Guidelines

Lasst uns kochen, lernen und teilen!

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